Sonnenschutz fürs Haar - Tipps vom Stylecoach Sven Hentschel

Sommer, Sonne, Wind und Meer. All das gilt natürlich auch für unseren Haarschopf. Natürlich bekommt Ihr Haar keinen Sonnenbrand, aber reichlich UV-Strahlen und diese wirken oxidierend und erzeugen damit freie Radikale. Und bei sehr feinem Haar ist das mit dem Sonnenbrand auf der Kopfhaut umso leichter. Wie Sie „sehen“ steht der Schutz von Haar und Kopfhaut dem des restlichen Körpers in nichts nach. Und wie das am „besten“ zu tun ist und was meine Favoritenprodukte sind zeige ich Ihnen hier.


Was passiert bei zu viel Sonne?


Durch die Sonnenstrahlen dringen schädliche UV-A und UV-B Strahlen in unser Haar ein. Dadurch bleichen künstliche Farbpigmente (Haarfarbe usw.) als auch natürliche teilweise extrem aus. Und auch die Keratinbausteine, also die Grundstruktur des einzelnen Haares kann stark geschwächt werden, was zu stumpf und glanzlos aussehendem Haar bis hin zu Haarbruch führen kann.


Um all das zu vermeiden gilt es, dass Haar intensiv und lieber mit zu viel als zu wenig Produkt zu schützen.


Essentiell für diese speziellen Haarpflegeprodukte; sie sind mit einem chemischen oder natürlichen Lichtschutzfilter ausgestattet, der UV-Strahlen absorbiert. Diese sind im Gegensatz zu Hautschutz aber nicht mineralisch. Das ist wichtig um Ablagerungen im Haar zu vermeiden.


Neben Sonnenschutzshampoo und Conditioner zur Grundversorgung sind Sonnenschutzsprays und Haaröl die wahren Schutzbooster.


Die sogenannten Leave-In Conditioner verbleiben im Haar und können so ihre Schutzfunktion voll entfalten. Nach dem Sonnenbad oder dem Aufenthalt im Meer oder Pool sollte das Haar möglichst immer mit Süßwasser gründlich und intensiv gewaschen und vor allem gespült werden. Denn Chlor und Salzrückstände verändern die Haarfarbe unschön, bleichen aus und zerstören die Schuppenschicht des Haares, was zu Strukturschäden führen kann.


Produktarten und Anwendung


Shampoo: Da im Urlaub/Sommer meist täglich shampooniert wird, gern ein Shampoo ohne Tenside und möglichst wenig davon verwenden. Sulfatfrei (entziehen dem Haar Farbpigmente), mit reichlich UV-Filter und Feuchtigkeitswirkstoff sollten diese ausgestattet sein. Und Vorsicht mit dem Handtuch; nur drücken, nicht trocken rubbeln.


After-Sun-Conditioner: Sehr reichhaltig mit Pflegeölen, irischem Moos oder Granatapfelextrakt versehen ein wahres Pflegewunder. Gern auch länger als die üblichen 2 Minuten einwirken lassen

(10 – 15 Minuten) oder gleich auf eine noch intensivere Haarmaske/Kur zurückgreifen, die das Haar zusätzlich mit Keratin wieder aufbaut. Bei schon strapaziertem Haar empfehle ich die Produkte gern am Strand schon in Haarlänge und Spitze einzuarbeiten. Sieht ein wenig wie Wet-Look aus und erhöht den UV-Schutz. Am Abend bitte gründlich ausspülen.


Schutzsprays und Pflegeöle: Beides verbleibt im Haar und sollte als direkter Sonnenschutz am Strand oder Pool eingesetzt werden. Trotz „wasserfest“ bitte nach dem Baden immer wieder erneuern. Nur so ist ein dauerhafter Schutz gewährleistet.

Coloriertes und heller gefärbtes Haar:

Diese Haartypen brauchen besonders viel und intensive „Sonnenpflege“. Besonders helles Haar wird beim Sonnenbad noch deutlich mehr geschädigt als Natur oder dunkles Haar. Denn unser natürlicher Haarfarbstoff Melanin wirkt wie ein natürlicher Sonnenschutz und der ist bei heller gefärbtem Haar deutlich minimiert.

Eine Lösung können Shampoo und Conditioner mit Farbpigmenten sein. Diese verhindern täglich angewendet den „Komplettverlust“ der Haarfarbe und helfen uns Friseuren oft nach dem Sommer wieder ein gepflegtes Farbspiel zu kreieren.

Langes Haar:

Effizient geschützt ist langes Haar, wenn es zusammen gebunden oder geflochten ist. Denn dann ist die der Sonne ausgesetzte Fläche geringer. Besonders sensibel sind Längen und Spitzen der Haare.


Mein Tipp hier: Vor dem Sonnenbad ein Mix aus Intensivkur und Sonnenschutzöl in das Haar einarbeiten und nicht ausspülen. Das blockt zusätzlich und schützt die Haarstruktur.


! Achtung: bitte nie Spangen usw. aus Metall verwenden, denn die oxidieren eventuell. Spiralgummis sind eine gute Alternative. Auch sollte das Haar nach der täglichen Tortur intensiv und mind. 2-3 Minuten gründlich ausgespült werden (nach dem Shampoonieren). Denn alle Rückstände wie Salz, Chlor und Produkt müssen raus.

Kopfhautschutz - Warum?

Weil diese sehr sensibel ist und die Sonnenstrahlen direkt und senkrecht drauf einstrahlen. Am meisten gefährdet: Scheitelträger, Menschen mit Glatze bzw. sehr feinen Haaren. Und hier finde ich eine Kopfbedeckung (Hut, Kappe, Tuch) am sichersten.




Wer dennoch ohne raus will, sollte wenigstens ein leichtes Sonnenschutzspray für die Haut auf alle transparenten Stellen auftragen. Diese fetten wenig und schützen besser als Haar-UV-Produkte.


Und bei allem unschönen, was die Sonne und das Meer so mit unseren Haaren und Haut anstellen, sind wir doch mal ehrlich, ein lässiges Beach-Blond wie von der Sonne geküsst und eine griffige voluminöse Haarpracht hat auch seinen Reiz. Nur nicht übertreiben.


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